Programm:
Zeitplan Freitag 15. August 2008
18:00 Gonzo Bond 19:30 Carlos Reisch21:15 Leniwiec
23:15 Rainer von Vielen
Zeitplan Samstag 16. August 2008
14:30 Kickin’ The Void 16:30 Vormittags18:15 Estîda
20:00 Freizeit98
21:45 Yucca
23:30 Plemo 01:15 Robert Castor
Rainer von Vielen & Kauz
(Kempten/Allgäu) Freitag 23:15
„Als ich vor zwei Jahren Rainer von Vielens großartige erste CD in die Anlage steckte, wurde ich schier weggeblasen. Ein Hit, ein Trick nach dem anderen, Witz und Ideenreichtum ohne Ende. Endlich, dachte ich, produziert da jemand auch im deutschsprachigen Raum einzigartige Musik, die sich soweit von Vorbildern gelöst hat, dass sie zu ganz eigenständiger Form gefunden hat….“
Hans Platzgumer (österreichischer Komponist und Musiker im Februar 2008)
In absolut keine Schublade lässt sich die wortwitzige und wortgewaltige Musik einordnen, die das Einmannprojekt des Herrn Rainer von Vielen macht; auch der österreichische Radiosender FM4 scheitert letzten Endes mit seinem „Fanta 4 und Stereo MCs“-Vergleich daran, einen Namen dafür zu finden. Aber es braucht das Diskutieren über Genres letztlich ja auch keine Rolle spielen, wenn das musikalische Erlebnis stimmt. Und das tut es! Live gewinnt von Vielen sein Publikum genauso für sich, wie er den Hörer seines unlängst erschienenen dritten Albums in den Bann zieht. Dieses ist schlicht nach der Begleitband Kauz betitelt, die von Vielen auch bei seinem Auftritt auf dem Sommerfühl unterstützen wird. Neben unablässigem Touren – sein Zuhause ist nicht selten die Autobahn – produziert Rainer von Vielen auch Filmmusik. Im Jahr 2005 konnte er den österreichischen Protestsong-Award gewinnen – wer seine Lyrik kennt, den wundert es kaum: Reime und Slogans, die zum Nachdenken anregen und dennoch potentielle Hits sind…
http://www.rainervonvielen.de
Myspace: http://www.myspace.com/vonvielen
Myspace: http://www.myspace.com/kauzband
Yucca
(Hersbruck/Nürnberg) Samstag 21:45
Energie im Fünferpack! Eine Energie, von der Band auf der Bühne freigesetzt, die gebündelt das Publikum elektrisiert. Ein Fundament aus energiegeladenen Beats und treibendem Bass trifft auf druckvolle Synthiebegleitung und effektiv eingesetzte Gitarrenarbeit. Vier Stimmen – ein Gesang! Eingängige Gesangsparts und Refrains wechseln sich mit energisch auffordernd gesungenen Strophen ab. Zappeln und Tanzen wird zur Pflicht, da gibt’s kein Entkommen.
Ihr aktuelles Album Quick, Let’s Beat It trifft den Nagel auf den Kopf, ein Tanzflächenkracher jagt den nächsten und die Live-Umsetzung steht dem in nichts nach.
Das Quintett, dessen Substrat das in musikalischen Angelegenheiten äußerst fruchtbare Städtchen Hersbruck war, ist bereits seit 2001 in ganz Deutschland unterwegs und hielt die fränkischen Fahnen schon in vielen Clubs, auf vielen Festivals hoch.
Homepage: http://www.yucca-music.de
Myspace: http://www.myspace.com/yuccamusic
Plemo
(Hamburg) Samstag 23:30
Einfach nur Musik machen, zum Tanzen und die Welt vergessen, das ist Plemos Strategie um uns aus dem Alltag zu befreien.
In Zeiten von Denaturalisierung und digitaler Vereinsamung im Web 2.0 will Plemo Liebe.
LOVE ist der zentrale Begriff in der neuen Performance. Gemeinsames Freuen über Bekanntes und Unbekanntes. Tanzen und Lieben. 4 Typen auf der Bühne zelebrieren live ihr eigenes Songmaterial und kombinieren es mit Bekanntem. Dazu kommen Visuals die das gehörte direkt in Optisches umwandeln. Bei den Auftritten des PLEMO RPM LOVESYSTEM geht es nicht um eine Bandperformace sondern darum gemeinsam mit dem Publikum zu sein. Interaktion ist der Wunsch. Die Grenzen zwischen Musizierendem und Tanzendem sollen sich auflösen. RPM steht dabei für “Revolutions Per Minute” und das soll geschehen. Jede Minute ein neuer Gedanke. Jeder Song eine neue Welt.
Im Mai 2008 manifestierte Plemo diesen Anspruch auf seinem neuen Album. “Love Hate Peace Fuck” heißt das Stück und ist die konsequente Fortsetzung der auf dem Vorgänger „ExzessExpress“ begonnenen Tanz-Befreiung.
Homepage: http://www.plemo.com/
Myspace: http://www.myspace.com/plemo
Blog: plemo.blogsport.de
Freizeit98
(Waldkraiburg/Oberbayern) Samstag 20:00
Ein bisschen ist es, als wären The Notwist im Partyfieber: schönes Gefrickel und Geknister, liebevolle und coole Elektroniksounds lugen hinter versteckten Winkeln hervor. Ein bisschen, als hätten die Eels (zur Electro Shock Blues-Phase) keine Sozialisation in US-amerikanischem Folk- und Countrysongwriting, sondern im Deutschpunk der Sorte EA 80 oder Trend; ein bisschen als wäre da endlich eine Band in Deutschland, die genauso cool und selbstverständlich Krach, Sperrigkeit und süße Melodien in Popsongs überführt wie die Dandy Warhols. Eine unpeinliche Mischung aus total altmodisch und blitzgeschwind und modern. Bei Freizeit98 ist eine Bombe noch eine schwarze Kugel mit Zündschnur und Roboter sehen aus wie man sich das in Science-Fiction B-Movies der späten 50er Jahre vorstellte.
Über das aktuelle Album Soul in Helsinki schrieb das Magazin Persona Non Grata:
„Und so klingt uns jetzt eine ultrasympathische und ebenso charmante Platte voller kleiner Hits aus den Lautsprechern entgegen. Die bayrische Provinz zeigt uns, wie guter Indierock made in Germany gehen kann.“
Homepage: http://www.freizeit98.de/
Myspace: http://www.myspace.com/freizeit98
Leniwiec
(Jelenia Góra/Polen) Freitag 21:15
Leniwiec ist das polnische Wort für das gemeine Fünffingerfaultier, wie es dementsprechend auch im Logo der Band vorkommt. Der Gattung der Faultiere sind die vier Polen dabei aber nicht unbedingt zuzurechnen, denn die Musiker sind seit ihrer Gründung 1994 ungemein umtriebig, tourten bereits in 9 Ländern und haben über 400 Konzerte gegeben, den Großteil davon in Polen, Deutschland und der Tschechischen Republik. Exotischere Abstecher führten sie bereits weit in Europas Norden in Länder wie Finnland und Litauen. Markenzeichen der Band sind melodische Ska-Punk-Songs, die meist von Akkordeon und Posaune begleitet werden, gelegentlich zum Reggae abdriften und ständig dazu animieren, das Tanzbein zu schwingen…
Eines der Highlights in 14 Jahren Bandgeschichte stellte der Auftritt auf dem polnischen Przystanek Woodstock Festival dar, das jedes Jahr sage und schreibe dreihunderttausend Besucher (!) anlockt und damit eines der größten Open Airs Europas überhaupt sein dürfte. Daneben stehen auch zahlreiche Veröffentlichungen von CDs für die musikalische Qualität der Band, darunter mehrere Alben und einige Beiträge zu Compilations wie den Fußballfan-Sampler „Let’s Kick Racism Out Of Football“
Homepage: http://www.leniwiec.band.pl/
Myspace: http://www.myspace.com/leniwiec
Gonzo Bond
(Roth) Freitag 18:00
Wo Pop auf Punk trifft. Wo sich eingehende Melodien mit kraftvollen Riffs vereinen. Wo sich Kurt Cobain, John Lennon und Dee Dee Ramone die Hand schütteln um auf den Sonnenaufgang eines neuen musikalischen Tages zu blicken, da ist Gonzo Bond stilistisch beheimatet. Gonzo Bond sind 3 ambitionierte Musiker, die durch jahrelanges Proben, Jammen und Songschreiben, durch die verschiedenen musikalischen Welten denen sie entstammen ihren eigenen Stil entwickelt haben. Mag der Vergleich mit den 3 oben genannten Göttern der Musikhistorie auch übertrieben sein, so liefert Gonzo Bond dennoch einen bemerkenswerten, ihre Zuhörer in ihren Bann ziehenden und ganz und gar nicht alltäglichen Hörgenuss.
Myspace: www.myspace.com/gonzobond
Robert Castor
(Hersbruck/Nürnberg) Samstag 01:15
Er ist Robert Castor. Vollkommen ohne Grund… Er wurde gerade dieses menschliche Wesen, interessiert an den großen Tönen und realer Musik – aus irgendeiner schweren kaputtgefahrenen Orgel heraus. Er tut es nicht für ein Lachen, oder um irgendwelchen netten süßen Polka-Doty Mädchen zu gefallen. Er tut es für das Ästhetische des politischen Bewusstseins. Er ist Dein Lehrer, jetzt! Sein Thema ist Vermittlung. Kein Schwarz oder Weiß – ganz grau! Der dritte Raum ist der Bereich, in dem Du ihn finden kannst. VERGISS die ZEIT – OH… Du kannst es nicht? Vergessen ist untrennbar mit dem Konzept der Zeit verbunden. RAUM UNTERSCHEIDET weder ZEIT noch ÄHNLICHKEITEN…. Musik ist weder Raum noch Zeit. Aber es ist eine Lüge. WAHRHEIT IST für Agnostiker. DAS LEBEN OHNE WAHRHEIT IST die einzige WEISE der WIRKLICHKEIT ein Stück näher zu kommen. Zorn ist ein Geschenk! Genauso wie eine TR 909, ein Juno 106 und der Minimoog.
Mit diesen Instrumenten macht Robert Castor elektronische Musik zum Spaß.
Myspace: http://www.myspace.com/robertcastor
Estîda
(Neustadt/Aisch) Samstag 18:15
Estîda – das ist Schlagzeug, Gitarre, Bass. Das ist eine Handvoll junger Männer die das Spielen nicht lassen können. Glockenspiel, Trompete, Melodica, Didgeridoo, Bongos und noch mehr. Das ist Spaß und Witz. Manchmal traurig, außerirdisch oder wütend. Das ist der Gegensatz zwischen Licht und Dunkel. Das sind englische und deutsche Texte. Das ist „Ein sonniger Tag im Schatten der Albträume.“ Oder kurz: Estida.
Im September 2003 im schönen Linden bei Birnbaum bei Gerhardshofen bei Neustadt an der Aisch wurde die Band von fünf Freunden gegründet. Das Quintett machte in seiner Jugend den üblichen Blödsinn durch, man trank, man rauchte, man schrieb Songs und kostete von eines jeden Problemen. Über die Jahre reifte die Band und ihr Sound, sie tourte durch Mittelfranken und machte sich viele Freunde. In ihrer Musik gibt es – wie immer – was Altes, was Neues und was Geklautes.
Homepage: http://www.estida.de/
Myspace: http://www.myspace.com/estida
Carlos Reisch
(Nürnberg) Freitag 19:30
Funk meets HipHop: bei Carlos Reisch prallen Präzision und energiegeladener Minimalismus auf der Bühne mit voller Wucht aufeinander. „Here we are with a new “IN”-Formation of funk, Wes Montgomery, Guru, Q-Tip or Thelonious Monk”…. schon diese Phrase aus dem Song-Repertoire von Carlos Reisch lässt den erfahrenen Musikliebhaber erahnen, um welche Art von Musik es bei diesem Ensemble geht: Funk der 70er Jahre trifft Live-Rap von heute, dazu eine Prise Jazz, fertig ist die musikalische Symbiose dieser jungen, aufstrebenden Band aus der Frankenmetropole Nürnberg. Carlos Reisch vereint nicht nur besagte Musikstile gekonnt miteinander, sondern auch Musiker verschiedener Herkunft und schafft dadurch etwas faszinierend Neues, was das positive Lebensgefühl der Bandmitglieder einmal mehr zum Ausdruck bringt. Spätestens nach dem ersten Song geht der kraftvolle Sound in die Beine.
Carlos Reisch „…stimmen den Groove-Gott gnädig.“ (AZ-Nürnberg)
Homepage: http://www.carlos-reisch.de/
Myspace: http://www.myspace.com/carlosreisch
Kickin’ The Void
(Feuchtwangen) Samstag 14:30
“Zusammen ist man weniger allein”, dachten sich zwei Feuchtwanger Gitarristen und gründeten das Duo „Stephan, Boerni und die Klapperschlange“. Mit eben jenem Projekt machten sie sich auf diversen Geburtstagsfeten einen Namen, dehnten das Duo auf eine Band aus und hoben Kickin The Void aus der Taufe. Mit dem Motto „Hauptsache es rockt“ schafften es die – jetzt vier – Musiker endlich, eigene Songs zu schreiben. Die stilistische Richtung in der sich die Band bewegt schwankt über verschiedene Einflüsse von Britpop und Funk bis hin zu Metal – eben alles was die Bandmitglieder an eigenen Interessen so mitbringen.
Homepage: http://www.kickinthevoid.de/
Vormittags
(Dinkelsbühl) Samstag 16:30
Der Nachmittag ist dem Festival sein Vormittag. Na klar, dass das eben so benannte Dinkelsbühler Quartett zu dieser Tageszeit “bevor es heiß wird“ dann auch auf der Sommerfühlbühne stehen wird.
Entstanden ist diese Band aus ersten instrumentalen Experimenten zweier musikalischer Frühaufsteher im Sommer 2007, um die sich dann die weiteren Mitglieder zu „Vormittags“ formierten und es sich von da an zum Auftrag gemacht haben mit ihren eigenen rockig-poppigen Songs Vormittagsstimmung und Vormittagstöne in die Welt hinaus zu tragen… oder auch einfach nur zur eigenen Erheiterung im Probenraum zu spielen…
Myspace: http://www.myspace.com/vormittags
