Es war eine Show, die vielen in Erinnerung bleiben sollte: Wrongkong waren für viele die heimlichen Headliner des Sommerfühl Festivals 2009, das mit seinem Line-Up ohnehin schon wie eine mit Sahnehäubchen gespickte Cremetorte auf dem Büffettisch stand. Es war uns daher eine Freude, dass sich die Band nun zur zehnten Ausgabe des Festivals bereit findet, eine amtliche Zugabe zu geben. Seit drei Jahren hat sich bei Wrongkong denn auch einiges getan, vor allem die Veröffentlichung ihres zweiten Albums zu Beginn dieses Jahres hat die mediale Aufmerksamkeit auf das fränkisch-kanadische Quintett um die charismatische Frontfrau Cyrena Dunbar gelenkt. Ein Album der Woche im Zündfunk, Berichte in den einschlägigen Musikzeitschriften und euphorische Reaktionen der Netzwelt zeugen eindrucksvoll davon. Und wir meinen: Zu Recht! Ihr Entwurf von Popmusik hat in manchen Momenten den Hang zur großen Geste; Die Fünf drohen dennoch zu keinem Zeitpunkt abzuheben. Trotz des Glamours den sie auf der Bühne ausstrahlen sind sie für das Publikum nicht unnahbar, sie geben ihm den Takt vor für einen gemeinsamen Puls. Und Wrongkongs Herzschlag wird dabei nicht langsamer – im Gegenteil: für 2013 planen sie bereits, das nächste Album herauszubringen. Diese Band will es wirklich wissen! Bei ihrem Auftritt auf dem Sommerfühl werden wir erfahren, dass sie auch allen Grund dazu hat.

Reduzierte elektronische Beats, drei wundervolle Frauen-Stimmen in ausgeklügelten Arrangements und deutsche Texte mit gleichen Anteilen an Rotz und Poesie verbinden sich bei LAING zu Musik, die anders ist als alles, was man aus Deutschland sonst gewohnt ist.

LAING sind drei Sängerinnen und eine Tänzerin aus Berlin. Die Band steckt ein eigenes Reich zwischen Kraftwerk und den Supremes ab. Glamour und Gosse, Ironie und bitterer Ernst, Stärke und Sexyness sind Nachbarn im Hause LAING. Ein ausgeprägtes Gefühl für die Rhythmik der deutschen Sprache und ein spezielles Faible für textliche Falltüren sind ein Markenzeichen von LAING, genauso wie ein erfrischend unorthodoxer Umgang mit elektronischen Sounds und Beats, die oft wie aus Versehen genau den richtigen Punkt treffen.

Live bringen LAING mit kuriosen Requisiten und charmanten Choreographien eine Show auf die Bühne, die sich „am ehesten noch mit einer Revue unter dem Motto ’Berlin 3000‘ vergleichen lässt“, wie ein Journalist der TAZ unlängst feststellte. Durch Konzerte in zahlreichen Berliner Klubs und Auftritte im Vorprogramm bekannter Bands sind LAING ein Band, über die man spricht – nicht nur in Berlin.

Hell wurde es in der Milchstraße 42 in Dinkelsbühl, so hell, dass daraus die neue Formation Blendland erwuchs. Ihren grellen Rock garnieren sie mit deutschsprachiger Leuchtpoesie um dunkle, unerforschte Winkel mit einer puren, rock ’n‘ rolligen Supernova zu erleuchten. Die sonnig rauhen Klänge von Blendland luminieren die dunkle Seite der Nacht, brennende Riffs erstrahlen am Horizont und setzen sich auf ein massives Schlagzeug-Bass-Fundament. Ihre neue, erste CD „Für alle Ewigkeit“ haben sie mit im Gepäck, wenn sie am Freitagabend die Sommerfühlbühne entern.

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