Seit einiger Zeit ist die Hamburger One-Man-Show von Der Tante Renate eine feste Größe der überregionalen Elektro- und Indiekultur. Viele konnten ihn schon im Vorprogramm von ClickClickDecker und anderen erleben, und haben sich dabei garantiert köstlich amüsiert und wild getanzt – denn das kann man prima, wenn Der Tante Renate auf die Bühne kommt. Indie meets Electro meets Entertainment. Wer denkt, dass das nicht zusammen passt, kann sich bei seinem Auftritt auf dem Sommerfühl davon überzeugen, wie gut sich diese beiden musikalischen Stilrichtungen zu einer äußerst energetischen Einheit zusammenführen lassen. Aus beiden Richtungen werden die besten Elemente genommen und mit pumpenden Beats zu hookline-lastigen Songs arrangiert, die größtenteils ohne Vocals auskommen. Prädikat: Sehr empfehlenswert!
Mit „Simplex“ hat Der Tante Renate im April auch sein zweites Longplayalbum veröffentlicht. Wie ein „pausenloser Pausenhof an guter Laune“ – so umschreibt es das Musikmagazin Intro.
Jamaican Flavoured Live Sounds – damit lässt sich die stilvielfältige Mischung von Yohtos Musik am besten beschreiben. Aus den einzelnen Bestandteilen Reggae, Dancehall, Breakbeat, Latin und Elektro schöpfen sie einen fetten Mix bei dem es unmöglich ist, das Tanzen zu unterlassen. In der Region Nürnberg ist die siebenköpfige Formation mittlerweile eine feste Größe und hat bereits alle bekannten Bühnen erobert. Vor den Clubs in denen Yohto spielten hieß es nicht selten „Ausverkauft“. Im Jahr 2005 erhielten sie von der Stadt Nürnberg sogar den Kulturförderpreis für ihr Engagement um die regionale Musikkultur.
Als regelrechtes Phänomen lässt sich rockformation diskokugel bezeichnen, denn seit mittlerweile zehn Jahren dreht sie sich unermüdlich und wird einfach nicht langsamer. Bekannt sind die vier Herren für ihre eindrucksvollen Live-Auftritte und dabei gilt stets die Devise „nomen est omen“ – denn die Musik klingt genauso wie die Band heißt, ihr Diskorock ist knallhart!
In ihrer so langen Bandgeschichte hat sich die im Rhein-Main-Gebiet ansässige rockformation diskokugel – übrigens auch gut mit den Fehlfarben befreundet – eine beachtliche Fangemeinde erspielt. Auf ihrer Webseite wird durch die Band daraus sogar regelmäßig ein Fan des Monats gewählt. Mit „Anarchie und Montag“ hat rockformation diskokugel nun in diesem Jahr eine Doppel-CD veröffentlicht, die neue Songs, bekannte Hits und Raritäten vereint.
Das Musikmagazin Rolling Stone schreibt über die aktuelle Platte: „Indie-Funk-Rock, Fehlfarben-artiger Post-Ska, ohne jede Anbiederung an Helden und Gewinner.“ Und die Intro meint: „Es bockt voll.“
Also: dick im Kalender anstreichen – Pflichttermin!