Nicht immer alles ganz so ernst nehmen! Das Motto einer Band, die aus Spaß entstand und mit Witz fortgeführt wurde. Eine Mischung aus eigenen Liedern und nicht ganz so oft gehörten Songs anderer Künstler bildet das Rahmenprogramm der unterhaltsamen kleinen Vorführung. Das sollte man nicht verpassen. Deswegen am besten pünktlich zum Festivalbeginn anwesend sein, um den Eröffnungsgig nicht zu verpassen…
Julia A. Noacks Musik lässt sich in keine Schublade stecken. Man hört die folkigen Wurzeln, die Indie-Einflüsse, den Pop, und in ihrer unverwechselbar klaren Stimme auch einen Anteil Modern Country. Ihre Songs sind verspielt, melancholisch, kraftvoll und immer zutiefst persönlich. Songs, die einen so schnell nicht wieder loslassen: Man summt sie auf dem Nachhauseweg, legt sich mit ihnen schlafen und hat sie morgens unter der Dusche wieder auf den Lippen.
Ursprünglich aus Köln stammend, mischt Julia A. Noack seit einigen Jahren die Singer/Songwriter Szene der deutschen Hauptstadt auf. Nach ihrem enthusiastisch aufgenommenen Debütalbum „Piles & Pieces“ arbeitet sie derzeit an einem Nachfolger und spielt etwa 50 Shows jährlich, solo oder mit Band, in Deutschland, Belgien und den Niederlanden.
„Elektroakustische Ausflüchte ins Land“ – vier Worte die einer Beschreibung des Klangs von Fire On An Apple noch am ehesten gerecht werden. Doch es muss beim Versuch bleiben denn ihr Sound ist eigentlich unbeschreiblich, die Band stellt in Mittelfranken eine Ausnahmeerscheinung dar, für die sogar Tomte-Sänger Thees Ullmann die Worte fehlten als er beim Zündfunk Montagsdemo zum ersten Mal mit der Band konfrontiert war. Lange muss man suchen um auf Vergleichbares zu treffen, allenfalls an der amerikanisch-kanadischen Ostküste könnte man vielleicht fündig werden, sei es nun das Kollektiv Arcade Fire aus Montreal oder hinsichtlich seiner schieren Dramatik auf der Bühne das Phänomen Of Montreal aus Athens in den USA.
Fire On An Apple präsentieren sich seit einiger Zeit zum Sextett angewachsen, um eine zweite Gitarre und ein Schlagzeug erweitert. Gesanglich geschmackvoll gebündelte Geräusche stehen jedoch nach wie vor im Mittelpunkt ihrer Lieder.