Fertig, Los! Ein Bandname wie eine Initiativbewerbung für die Pop-Geschichtsbücher. Ungebremste Aufbruchstimmung verbreitend. Rückhaltlose jugendliche Expressivität verheißend. Manifest beherzt praktizierten Nonkonformismus. Drei lange Jahre nach ihrem Debüt „Das Herz ist ein Sammler“ hat die Münchner Gitarrenband Fertig, Los! ihr zweites Album fertig gestellt. Es heißt „Pläne für die Zukunft“. Doch was auf den ersten Blick wie ein fast schon beängstigend seriöser Albumtitel klingt, verliert auf Nachfrage im Nu seinen Schrecken. „Sich Pläne für die Zukunft machen ist eigentlich Blödsinn“, erklärt Sänger, Gitarrist und Songwriter Philipp Leu, „denn man weiß ja eh nie, wo man am Ende landet. Denn wer von uns hätte vor fünf Jahren gedacht, dass wir mal als Band über unser zweites Album sprechen.“ Nun liegt also der Nachfolger zum 2007er-Erstling tatsächlich vor. Und es ist ein Album geworden, bei dem das Trio ganz offensichtlich alles richtig gemacht hat. Bereits die erste Single „Wenn du mich brauchst“ zeigt, welche Finesse, Sorgfalt und Ernsthaftigkeit die Band bei der Weiterentwicklung ihrer Musik walten ließen. Alle Qualitäts-Merkmale, die Fertig, Los! schon 2007 auszeichneten, sind nach wie vor vorhanden. Man spürt sofort, mit welchem Enthusiasmus und mit welcher Konsequenz an jedem noch so winzigen Detail geschraubt wurde, um den Sound und das Bild von Fertig, Los! zu optimieren und zu schärfen. Ein Prozess, an dem die ca. 200 Livekonzerte in den vergangenen Jahren mit Sicherheit nicht ganz unschuldig waren, die die Band u.a. im Vorprogramm von P!nk, Wir Sind Helden, The Rifles, Silbermond und Sportfreunde Stiller absolvierte.

Während am Samstag auf der großen Bühne zwischen zwei Auftritten umgebaut wird, erwartet Euch mit 2 4 94 (sprich: „Two for Ninetyfour“) im Zelt die depressivste, bestangezogenste und zweifelsohne mitreißendste Technocoverband Esslingens. Sie bringen Welthits aus der Glanzzeit des Eurodance in der denkbar ungeeignetsten Besetzung zur Geltung: Mit Akkordeon, Euphonium und Gitarre. Smashhits in ihrer Reinform. Eine komische bis groteske musikalische Betrachtung eines komisch grotesken Musikgenres

Ruhige Songs, nachdenkliche Texte, eine Westerngitarre und eine ausdrucksstarke Stimme – die perfekte Grundlage für das Projekt „Eine-Frau-Band“. Die Lieder-Steffi wagt sich nach jahrelanger Banderfahrung ans Solo im Liedermacher-Stil. Melancholie trifft auf Freude, Weltkritik auf Hoffnung, Wirklichkeit auf Träume. Man darf gespannt sein…und zuhören!

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