Estîda – das ist Schlagzeug, Gitarre, Bass. Das ist eine Handvoll junger Männer die das Spielen nicht lassen können. Glockenspiel, Trompete, Melodica, Didgeridoo, Bongos und noch mehr. Das ist Spaß und Witz. Manchmal traurig, außerirdisch oder wütend. Das ist der Gegensatz zwischen Licht und Dunkel. Das sind englische und deutsche Texte. Das ist „Ein sonniger Tag im Schatten der Albträume.“ Oder kurz: Estida. Im September 2003 im schönen Linden bei Birnbaum bei Gerhardshofen bei Neustadt an der Aisch wurde die Band von fünf Freunden gegründet. Das Quintett machte in seiner Jugend den üblichen Blödsinn durch, man trank, man rauchte, man schrieb Songs und kostete von eines jeden Problemen. Über die Jahre reifte die Band und ihr Sound, sie tourte durch Mittelfranken und machte sich viele Freunde. In ihrer Musik gibt es – wie immer – was Altes, was Neues und was Geklautes.
Er ist Robert Castor. Vollkommen ohne Grund… Er wurde gerade dieses menschliche Wesen, interessiert an den großen Tönen und realer Musik – aus irgendeiner schweren kaputtgefahrenen Orgel heraus. Er tut es nicht für ein Lachen, oder um irgendwelchen netten süßen Polka-Doty Mädchen zu gefallen. Er tut es für das Ästhetische des politischen Bewusstseins. Er ist Dein Lehrer, jetzt! Sein Thema ist Vermittlung. Kein Schwarz oder Weiß – ganz grau! Der dritte Raum ist der Bereich, in dem Du ihn finden kannst. VERGISS die ZEIT – OH… Du kannst es nicht? Vergessen ist untrennbar mit dem Konzept der Zeit verbunden. RAUM UNTERSCHEIDET weder ZEIT noch ÄHNLICHKEITEN…. Musik ist weder Raum noch Zeit. Aber es ist eine Lüge. WAHRHEIT IST für Agnostiker. DAS LEBEN OHNE WAHRHEIT IST die einzige WEISE der WIRKLICHKEIT ein Stück näher zu kommen. Zorn ist ein Geschenk! Genauso wie eine TR 909, ein Juno 106 und der Minimoog. Mit diesen Instrumenten macht Robert Castor elektronische Musik zum Spaß.
Funk meets HipHop: bei Carlos Reisch prallen Präzision und energiegeladener Minimalismus auf der Bühne mit voller Wucht aufeinander. „Here we are with a new “IN”-Formation of funk, Wes Montgomery, Guru, Q-Tip or Thelonious Monk”…. schon diese Phrase aus dem Song-Repertoire von Carlos Reisch lässt den erfahrenen Musikliebhaber erahnen, um welche Art von Musik es bei diesem Ensemble geht: Funk der 70er Jahre trifft Live-Rap von heute, dazu eine Prise Jazz, fertig ist die musikalische Symbiose dieser jungen, aufstrebenden Band aus der Frankenmetropole Nürnberg. Carlos Reisch vereint nicht nur besagte Musikstile gekonnt miteinander, sondern auch Musiker verschiedener Herkunft und schafft dadurch etwas faszinierend Neues, was das positive Lebensgefühl der Bandmitglieder einmal mehr zum Ausdruck bringt. Spätestens nach dem ersten Song geht der kraftvolle Sound in die Beine. Carlos Reisch „…stimmen den Groove-Gott gnädig.“ (AZ-Nürnberg)