Mehr als ein ganzes Jahrzehnt rocken sich die Gardeners nun schon über eine unglaubliche Vielfalt von Bühnen. Ob auf der Berliner Popkomm oder der Musikmesse in Frankfurt, ob Clubs, Konzerthallen, Open Air Stages, Minischuppen, Kleinraumwohnungen, WG-Zimmer, … es gibt wohl kaum einen Ort, der noch nicht von ihnen beschallt wurde!
Eine Sängerin mit einer wahnsinnigen Liveenergie, zwei Gitarren, ein Bass, ein Schlagzeug. Ein bisschen Indie, eine ordentliche Portion Pop/Rock, treibende Grooves, ausgefeilte Arrangements, mitreißende Stimmbandakrobatik, eingängige Melodien. Bunt und Hauptsache nicht rund: Eine sympathische und spontane Band, die keinen Witz oder dummen Spruch auslässt. Vor den bissigen Kommentaren von Sängerin Sylvie sind weder Publikum, noch Band selbst, noch Veranstalter sicher.

Gameboy-Pop aus der Oberpfalz: Das Ein-Mann-Projekt Agikakaluna! aus Neumarkt kreiert krude Sounds aus alten Elektrospielzeugen.
Gameboys als Musikinstrument? Mensch, da war doch mal was…
Na klar: im Jahre 2007 erfrischte Escapehawaii mit seinen glasklaren 8-Bit-Elektrobeats das Publikum auf der Tanzfläche und verursachte einen amtlichen Rave. Zeit also, dass heuer mit Agikakaluna! nach so langen Jahren mal wieder mit Beats vermischte Nintendohits frontal in die Menge knallen. Das wird ein Fest!

Die Beatpoeten sind Jan Egge Sedelies und Costa Carlos Alexander. Seit 2006 vermischen sie elektronische Musik mit Lyrik. Sie haben in besetzten Häusern gespielt, in Kellerklubs und im Literaturhaus. Sie fahren mit dem Zug zu Konzerten und essen kein Fleisch. Dufte.
Die Beatpoeten verbinden Elektro-Punk mit politischer Haltung und lyrischen Texten. Deutschsprachige Zeilen abseits von Atzen-Parolen treffen auf tanzbare Beats aus Groovebox und Kaoss Pad irgendwo zwischen Goldene Zitronen, Mediengruppe Telekommander und DAF.
Die Beats entstehen live, werden improvisiert und entfalten sich im Zusammenspiel des Duos.
Inhaltlich geht es genauso um die Generation Prekariat und Zukunftsangst, um melancholische Momente zwischen Arbeitszeit und Freizeit, aber auch um die letzten rosa Delfine im Mekong.
Brecht würde dazu tanzen, Hölderlin die Taschenlampe schwenken.

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